Bands/Musicians

FRANK WUNSCH

Frank Wunsch

MICHAEL HEUPEL

Michael Heupel


DUO MICHAEL HEUPEL / FRANK WUNSCH
Michael Heupel ist einer der wenigen Jazzmusiker, die sich aus- schließlich der Flöte verschrieben haben. Der virtuose Flötist, der durch seine Soloauftritte wie auch durch seine Zusammenarbeit mit Uwe Kropinski, Christoph Haberer und Norbert Stein bekannt gewor- den ist, vereint in seinem Spiel avantgardistische Techniken mit tra- ditionellen Spielweisen. Sein Instrumentarium reicht von der Piccolo- flöte bis zur 3.50 m langen Subkontrabassflöte. Pianist Frank Wunsch hat sich als Partner von Benny Bailey, Attila Zoller und Lee Konitz und auch als Leiter eigener Gruppen einen Namen gemacht. Er ist bekannt für schlüssige Melodik und fantasievollen Umgang mit der Harmonik. Das Duo Michael Heupel / Frank Wunsch besteht seit 2008. Ihre Improvisationen basieren auf Kompositionen von Frank Wunsch und Standards. // Michael Heupel (fl), Frank Wunsch (p)

Pia Neises, Martin Sasse, Volker Heinze, Marcus Rieck

PIA NEISES & MARTIN SASSE TRIO LA FIESTA
Kraftvoll und filigran, energetisch und feinfühlig – Pia Neises‘ Stepp- tanz ist leidenschaftlich und von mitreißender Vielseitigkeit. Zusam- men mit Martin Sasse (Piano), Volker Heinze (Bass) und Marcus Rieck (Drums) lässt sie der Experimentierfreude des Jazz freien Lauf. Das Ergebnis ist eine musikalisch tänzerische Begegnung, die sich in keine Klischeeschublade stecken lässt. Wenn diese vier Vir- tuosen auf der Bühne zusammenkommen, erlebt man musikalische Kommunikation auf höchstem Niveau, Jazz und Stepptanz verbun- den in vibrierender Einheit. Solistische Höhenflüge wechseln mit kompaktem Zusammenspiel – befeuert von gegenseitiger Inspiration und Interaktion. Hier begegnen sich Stepptanz und Jazz auf Augen- höhe: verspielt, authentisch, erfrischend, voller Leidenschaft – und mit viel Groove. // Pia Neises (tap dance), Martin Sasse (p), Volker Heinze (b), Marcus Rieck (dr)

Dusica Cajlan-Wissel

CAJLAN_WISSEL_NILLESEN
Dusica Cajlan-Wissel, Etienne Nillesen und Georg Wissel arbeiten seit Herbst 2015 kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer eigenen konzentrierten Sprache der freien Improvisation. Die verschiedenen Qualitäten von Klang, Ton und Geräusch stehen dabei im Zentrum ihres Zusammenspiels; Akzentuierungen entstehen durch rhythmische Verzahnungen der Spieler. Alle drei Musiker forschen darüber hinaus seit langem intensiv an der Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten ihrer Instrumente. Deswegen machen sie bei ihrer Zusammenarbeit ausgiebig von Präparationen des Flügels, Altsaxophons sowie der Snaredrum Gebrauch. Premiere hatten CAJLAN_WISSEL_NILLESEN im September 2016 mit einem Konzertmitschnitt aus dem großen Sendesaal des WDR. // Dusica Cajlan-Wissel (prep-p), Etienne Nillesen (prep-sn-dr), Georg Wissel (prep-as)

Bergseidlduo

BERGSEIDLDUO
Seit einigen Jahren treffen sich Henning Berg und Simon Seidl regel- mäßig zum Jammen, Proben und Ausprobieren. In ihrem Working Duo entwickeln sie eine eigene harmonische und rhythmische Sprache, in der jeder gleichzeitig Sender und Empfänger ist und die den beiden großen gestalterischen Freiraum bietet. Mehr als in größeren Beset- zungen gibt es hier die Möglichkeit, ungewohnte Spiel-Ideen zu testen, zu verfeinern oder auch zu verwerfen. Es wird viel gemeinsam im- provisiert und nur so wenig arrangiert, wie es für die ausgewählten Eigen-und Fremdkompositionen unbedingt notwendig ist. Flexibilität, aber auch Rückgrat im Umgang mit Time und Form, gegenseitiges Vertrauen und die klangliche Verschmelzung von Posaune und Klavier kennzeichnen diese Musik. Der Zuhörer wird Zeuge eines musikalischen Dialogs zwischen zwei gleichberechtigten Partnern. // Henning Berg (trb), Simon Seidl (p)

Clemens Orth

CLEMENS ORTH PIANO SOLO
Music from »when we crossed paths & improvisations« Die musikalische Welt des Pianisten Clemens Orth steckt voller Über- raschungen und Einfallsreichtum. Spielerisch verbindet er scheinbar entfernte musikalische Ideen miteinander, entfaltet seine Improvisa- tionen und seine diffizile Melodik in einer schillernden Klangland- schaft, die grenzen-und schrankenlos scheint und doch das Innere des Jazz nicht verlässt. Wenn er spielt, entführt er den Zuhörer auf eine unvorhersehbare Reise in das Zentrum des Klangs, die Mitte der Melodie. Dass er eine große Liebe zum Impressionismus und zu ele- gienhaften, freien Improvisationen hegt, zeigt sich nicht zuletzt in seinen oft ausgedehnten Klavierintros. Clemens Orth manövriert sicher an der Schnittstelle von Jazz, Klassik und Avantgarde und erschafft eine unverwechselbare Klangästhetik. Bei diesem Solo- Konzert spielt Clemens Orth Stücke seines Albums »When We Crossed Paths«. // Clemens Orth (p)

Benedikt Hesse

Benedikt Hesse

BENEDIKT HESSE CUBANOLA
Bei dieser fulminanten Combo knallt kubanischer Jazz ungebremst auf New Orleans Funk. Ja, es gibt durchaus Gemeinsamkeiten zwi- schen Kuba und New Orleans. Beide Gebiete gehören zur Karibik und sind durch den Golf von Mexiko miteinander verbunden. Vom Jahre 1762 bis zum Jahre 1802 regierte das spanische Königreich in den beiden musikalischen Hochburgen. Sogar die Administration von New Orleans war in Havanna angesiedelt. Auch in der Musik der bei- den Hotspots gibt es eine Schnittmenge: Tanzbare Grooves und eine tiefe Verneigung vor der afrikanischen Kultur. »Benedikt Hesse Cu- baNola« greift diese Verbindung auf und zeigt seinem Publikum, wie es sich anhört, wenn kubanischer Jazz auf New Orleans Funk stößt. Die Grenzen von Latin, Jazz und Funk werden überwunden und 1111 km Distanz zwischen den beiden Häfen musikalisch aufgehoben. // Andy Hunter (trb), Norman Peplow (p), Juan Camilo Villa (b), Roland Peil (perc), Benedikt Hesse (dr)

Max Blumentrath

MAX BLUMENTRATH »TRIO 212«
Die drei Musiker spielen in klassischer Orgeltrio-Besetzung ein ab- wechslungsreiches Programm aus Eigenkompositionen, ausgewählten Standards und Stücken von Komponisten wie Van Ruller, Scofield oder Goldings. Traditionelle Formstrukturen treffen hier auf modernen Sound und ambitionierte Grooves. Sie schätzen die Tradition und haben die Zukunft im Visier. Max Blumentrath, der in Enschede und Barcelona studierte und seinen Master in Dresden abschloss, hat sich mit dem Lübecker Gitarristen Rafael Krohn und dem Brühler Schlag- zeuger Thomas Esch zusammengetan, die sich durch das Jazz- studium an der Kölner Musikhochschule kennengelernt haben. Alle drei Musiker sind außerdem noch in verschiedensten Projekten und Formationen vom Duo bis zum BuJazzO zu hören. Das Trio gründete sich im Sommer 2013 und war schon auf Konzerten quer durch die Republik zu hören. // Max Blumentrath (org), Rafael Krohn (g), Thomas Esch (dr)

Christian Winninghoff

Christian Winninghoff

CHRISTIAN WINNINGHOFF & PERFECT WEEKEND
Christian Winninghoff hat neben seinen Tätigkeiten als Trompeter und Arrangeur u.a. für die Jazzkantine bisher drei Soloproduktionen veröffentlicht und entwickelte sich vom Mainstream-Jazzer mit ambi- tionierten Eigenkompositionen ( La Vie ) über das Crossover-Album Color Music zum Leader des Hi Hornz Projects , das mit einer Melange aus Jazz und Funk solistische Jazzpower und glasklare Bläsersätze mit erdigen Beats und trockenen Rockgitarrenriffs ver- knüpfte. Das eigens für den Winterjazz neu zusammengestellte Projekt Perfect Weekend ist gleichzeitig Fortsetzung und groovebe- tonte Weiterentwicklung des bewährten Liveprogramms; das Winter- jazzpublikum darf sich auf eine Topbesetzung der Köln/Düsseldorfer Funk-und Jazzszene freuen. // Christian Winninghoff (trp, flgn), Marc Leymann (sax), Martin Schulte (g), Nico Brandenburg (b), Hardy Fischötter (dr)

Sommerplatte

Sommerplatte

SOMMERPLATTE
New Progressive Überjazz From Cologne Jazz trifft auf Funk und Freude an der Improvisation: Diese Band hat den Groove gepachtet, nichts ist hier beliebig, kein Ton, der nicht mit eindringlicher Intensität gespielt würde. Mit dieser kraftvollen, brillant gemachten und berührenden Musik kann man viele Stunden verbringen. Die Musiker haben alle viele Credits gesammelt – wie kürzlich eine Echo-Nominierung -und ihr Talent bei so unterschiedlichen Künst- lern und Bands wie Larry Carlton, Michael Wollny, Bosse, PeterLicht, den Heavytones oder Peter Weniger eingebracht. Spannend, dieser Band bei ihrer Entwicklung zuzuhören. Nach einem beachtlichen Debüt beeindruckt dieses zweite Album vor allem dadurch, wie kon- sequent Hanno Busch, Claus Fischer, Florian Bungardt und Tobias Philippen ihren Sound weiterentwickelt haben. // Hanno Busch (g), Tobias Philippen (keys), Claus Fischer (b), Florian Bungardt (dr)

RENKEN / SCHOLLY / THOMÉ

John-Dennis Renken

Norbert Scholly

Christian Thomé

John-Dennis Renken, Norbert Scholly und Christian Thomé bewegen sich mit dieser elektro-akustischen Dreimannbesetzung auf Pfaden des improvisationsangereicherten Elektro-Jazz. Unerbittlich und wunderbar. Analoge Liebe trifft auf elektronische Leidenschaft, intensiv bis zur Ekstase. Loops, Beats und Melodien, gespielt von elektronisch verfremdeter Trompete und Gitarre sowie »analogem« Schlagzeug, lassen unterschiedliche Welten aufeinandertreffen. Lyrisch-elegische Soundkaskaden treffen auf rockige Grooves und Drum n Bass Rhythmen, prägnante Themen kontrastieren mit kraft- vollen Soli. Absurde Kontraste funktionieren hier auf eine selbst- verständliche Art und Weise und verschmelzen zu einer unerhörten Einheit. Hier haben sich drei Musiker gesucht und gefunden, für die immer wieder das alles verbindende, spontane Element im Mittel- punkt steht: die Improvisation! // John-Dennis Renken (trp, electr), Norbert Scholly (g, electr), Christian Thomé (dr)

Anette von Eichel

Anette von Eichel

Christof Thewes

Christof Thewesl

ANETTE VON EICHEL & CHRISTOF THEWES
»VOICESNOISES -LUNGS’N’TONGUES«

Zwei Musiker, zwei Linien – zwei Stimmen, die sich treffen, vonein- ander entfernen, verschmelzen, sich ergänzen, sich streiten – immer akustisch, im Moment produziert mit der Stimme und der Posaune. In ihrem neuen Duo-Projekt »VoicesNoisesLungs nTongues« haben sich mit Anette von Eichel und Christof Thewes zwei erfahrene, aus- drucksstarke und verspielte Jazzmusiker getroffen, die sich mit diesem Projekt einen lang gehegten musikalischen Wunsch erfüllen. Auf Basis von Texten von amerikanischen Dichtern der Bürgerrechts- bewegung wie Michael S. Harper, Paul Laurence Dunbar, Maya Ange- lou und anderen haben die beiden Musiker ihr neues Programm zwischen Jazz und improvisierter Musik konzipiert, das erzählt, jubelt, aber auch klagt: mit Groove und lyrischen Momenten vom Gefühl des Andersseins und dem Wunsch nach Geborgenheit. // Anette von Eichel (voc), Christof Thewes (trb)

Katrin Scherer

Katrin Scherer

Hans Lüdemann

Hans Lüdemann

Christian Thomé

Christian Thomé

KATRIN SCHERER’S MOMEN-
TUM


Weniger ist mehr. Scherers »Momentum«-Projekt ist konsequent auf drei Instrumente reduziert: Die Musikerin beschränkt sich auf das Altsaxofon und erspielt mit dem Keyboarder Hans Lüdemann und Schlagzeuger Christian Thomé immer wieder überraschende Sound- tableaus einer Bandbreite von opulent und furios bis sparsam und verträumt, spannende Improvisationsreisen, niemals hinten ange- lehnt, sondern immer an der Kante surfend. Das Profil der Musik trägt die unverkennbare Handschrift von Katrin Scherer. Ihre Kompositio- nen geben der Musik einen äußeren Rahmen und sind Anknüpfungs- punkt für wilde, aber auch minimalistische Improvisationen. Die Musiker erzeugen üppige, karge, kraftvolle, feinsinnige Klangland- schaften und sind dabei immer am Puls der Zeit. // Katrin Scherer (as), Hans Lüdemann (keys), Christian Thomé (dr)

Sarah Perez Quartett

SABETH PÉREZ QUARTETT
Das Ensemble um die argentinisch-stämmige, in Köln aufgewachsene Jazz-Sängerin Sabeth Pérez spielt fast ausschließlich Eigenkompositionen und bewegt sich stilistisch im Umfeld des Modern Jazz. Die Musik ist dabei durch Sabeth Pérez Anfänge als Instrumentalstimme in Bigbands und die Liebe zu verspielten Melodien geprägt. Samtig und hochpräzise führt Sabeth Pérez ihre Stimme, die kristallklar an- mutet und in ihrem Facettenreichtum der gemeinsamen Musik der Band viele Türen öffnet: zwischen leise, sanft, intim und laut, durch- dringend und akzentuiert changiert das Spiel dieses Ensembles, das immer wieder neue Anfänge und Enden, Konzepte und Bögen entste- hen lässt. Lautmalerisch und immer offen für Überraschungen ent- faltet Sabeth Pérez ihre Kompositionen – anmutig und schillernd schön. // Sabeth Pérez (voc), Felix Hauptmann (p), Alexander Dawo (b), Ludwig Wandinger (dr)

Pollon

POLLON
Pollon ergibt sich der Absurdität der Wirklichkeit. Eine Band spielt einfach drauflos – und zwar wild, hemmungslos und ungezügelt. Ro- mantisch, ehrlich und sensibel. Humorvoll, fantasiereich und losge- löst.  Sarah Perez Quartett greift nicht nach etwas, sondern lässt einfach los und sich treiben – überlässt sich in jedem Moment der puren Freude und der immerwährenden Magie der Musik. Die Kompositionen der Band- mitglieder erzählen Geschichten aus dem Leben, die sich durch das kompromisslose aufeinander Hören und miteinander Spielen der Mu- siker voll und ganz entfalten. Drei äußerst umtriebige Kölner Jazz- musiker der jüngeren Generation, die -ausgestattet mit einem hohen Maße an Erfahrung, Experimentierfreudigkeit und Intuition – ihre ei- gene, einzigartige Klangwelt kreieren. // Theresia Philipp (sax, cl), David Helm (b), Thomas Sauerborn (dr)

Shannon Barnett

SHANNON BARNETT QUARTET SPEAKING IN TONGUES
Die australische Posaunistin und Komponistin Shannon Barnett ist das jüngste Mitglied der WDR Big Band Köln. Vorherige Stationen ihrer musikalischen Laufbahn waren Melbourne und New York, wo sie unter anderem mit Darcy James Argue s Secret Society, Kurt Rosen- winkel, Ralph Alessi s SIM Big Band, Jon Faddis und Charlie Haden zu- sammenarbeitete. Kontinuierlich auf der Suche, ihre kreativen Ideen umzusetzen, hat Shannon ein neues Quartett aus herausragenden Musikern der hiesigen Szene zusammengestellt: Saxofonist Stefan Karl Schmid und Bassist David Helm sind längst selbst einschlägige Künstlerpersönlichkeiten der deutschen und internationalen Jazz- szene. »Feurig bis düster; fokussiert auf rhythmische Elemente und als schrullig humorvoll« beschreibt Shannon selbst ihre Musik. // Shannon Barnett (trb), Stefan Karl Schmid (ts), David Helm (b), Thomas Sauerborn (dr)

C.A.R.

C.A.R. INTERLUDE
Mit leidenschaftlicher Empathie haben die vier Musiker von C.A.R. eine Melange aus Jazz und Elektronik, Improvisation und Experiment, Sciene-Fiction und Film Noir, Krautrock und Cyberpunk erschaffen. Gleißende Energie, kaleidoskopischer Tiefgang, subtile Finesse und eine nicht zu leugnende Liebe zum Beat. Mit Schlagzeug, Kontrabass, einem Wurlitzer Stage Piano, Korg und Oberheim Synthesizern sowie einem stark durch elektronische »Stompbox«-Effektgeräte veränder- ten Altsaxophon lässt die Musik von C.A.R. viel Platz für Improvisa- tion; jedoch nicht, wie oft im Jazz üblich, mit einem Solisten im Spot- light, dem sich das Ensemble unterordnet. Stattdessen webt die Band stets kollektiv ein weiches Netz aus umfassendem Sound. // Leonhard Huhn (sax, voc, effekte), Christian Lorenzen (synth, wur- litzer), Kenn Hartwig (b, effekte), Johannes Klingebiel (dr)

Veronika Morscher/Martin Schulte

DUO VERONIKA MORSCHER & MARTIN SCHULTE
Mit großer Virtuosität und Offenheit, einem tiefen Gespür für Improvisation und Text und einem breit gefächerten Repertoire bespielen Veronika Morscher und Martin Schulte die Bühne beim diesjährigen WINTERJAZZ. Eng verzahnt agieren die beiden Musiker, finden ihren Raum, geben Raum. Martin Schulte ist einer der gefragtesten Gitarristen der hiesigen Jazzszene und bewegt sich gekonnt an den Schnittstellen von Modern Jazz, Pop, Rock und Funk: Eine Vielseitigkeit, die auch in diesem Duo gekonnt zum Einsatz kommt. Ähnlich wie Martin Schulte ist auch die Sängerin Veronika Morscher in mehreren Genres beheimatet. Durch ihr außergewöhnliches Talent, mit ihrer Stimme Geschichten zu erzählen, konnte sie schon viele Zuhörer ganz unterschiedlicher Stilrichtungen begeistern. // Veronika Morscher (voc), Martin Schulte (g)

Sebastian Räthe

DUO MATTNER / RÄTHER
Sebastian Räther und Stephan Mattner finden sich in diesem Duo zu einer ersten Begegnung in dieser Besetzung zusammen. Sie haben bereits in unterschiedlichen Projekten zusammen gespielt, aber noch nie zu zweit allein. Beide Musiker verbindet eine langjährige Freundschaft, Offenheit gegenüber den verschiedensten Musikstilen und die Fähigkeit, sich diesen anzupassen, ohne die eigene individuelle Handschrift zu verlieren. In diesem Programm ist alles möglich; Jazzstandards, Free-bis experimentelle Musik, Minimal-bis Groove – immer verbunden in musikalischer Interaktion und Gestaltung des Moments. Improvisierte Musik mit Virtuosität und direktem Zugriff auf jeden Impuls des Gegenübers lassen der Spontanietät einen größtmöglichen Raum, um auch genreübliche Rollenverteilungen zwischen Bass und Saxophon wohlwollend außer Acht zu lassen. // Stephan Mattner (ts), Sebastian Räther (b)

Stephan Mattner

MATTHIAS BERGMANN – ULI BRODERSEN DUO
Die langjährigen musikalischen Weggefährten Uli Brodersen an der Gitarre und Matthias Bergmann an Trompete und Flügelhorn präsentieren in ihrer neuen Duo Besetzung eigene, spannende Musik, die ursprünglich nur als Studioprojekt geplant war. Aus der Arbeit an der CD, die 2017 erscheint, entstand schnell die Idee, das Ganze auch auf der Bühne umzusetzen, und so gehen die beiden auf eine musikalische Weltreise, auf der z.B. die gedämpfte Trompete auf groovige Gitarren und orientalische Rhythmen trifft oder auch das Flügelhorn auf eine akustische Bossa Nova Gitarre. Die Eigenkompositionen werden hier und da ergänzt durch sparsame elektronische Effekte oder auch rhythmisch durch Drumloops erweitert, ohne aber ihren starken melodischen Charakter zu verlieren. // Matthias Bergmann (trp, flgn), Uli Brodersen (g)

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